Havelland Grandprix

Nikolausturnier Kids aus Kl. 1 und 2

Erstmals haben die Kinder aus den Klassen 1 und 2 untereinander gespielt. Hierfür stand ein Klassenraum im ersten Stock zur Verfügung. Mit 24 Kindern wurde an 12 Tischen gespielt und es gab fast nur einen Schiedsrichter. Mehr Schiedsrichter waren auch nicht notwendig, denn die Kinder haben diszipliniert und sogar bis zum Schluss aufmerksam gespielt. Das ist bei der späten Uhrzeit nicht immer selbstverständlich! Erfreulich waren die Eltern, die nur in einem Fall kurz ermahnt werden mussten, weil sie in die Partie hineinreden. Auch das ist selten, denn wenn die eigenen Sprösslinge vergessen die Uhr zu drücken, geht es doch meist mit den Eltern durch und sie versuchen entsprechende Hinweise zu geben. Also das war alles sehr erfreulich.

Im Nachhinein gab es seitens der Eltern viel Lob, die über die Ruhe bei dem Turnier überrascht waren. Die meisten dieser Eltern und damit eben Kinder kamen aus Nauen. Allein das Leonardo-da-Vinci-Campus Nauen (LdVC) stellte 9 Kinder. Die Europaschule stellte 5 und die Geschwister-Scholl-Schule 3 Kinder. Die übrigen 7 Kinder kamen aus 6 verschiedenen Schulen, darunter die Berlin British School mit zwei Kindern. Hier musste dann teilweise Englisch gesprochen werden, aber alle kamen damit gut klar.

An den hinteren Brettern gab es schon noch einige Spieler, die die Könige nebeneinander stellten… Insgesamt wurde aber gut Schach gespielt und an den vorderen Brettern durchaus mit viel Niveau. Besonders die Remis-Spiele waren eine Augenweide. So spielte der Zweitplatzierte Jonas Müller jeden Zug exakt herunter gegen Pauline Pahl, die deutlich im Vorteil war aber durch Zeitablauf nur Remis spielte. War das Remis von Jonas gegen Pauline ein „Gewinn“ für ihn, erging es ihm im Spiel gegen den späteren Gewinner Friedrich Burwitz genau anders herum. Durch das Patt war Friedrich (6,5 Gesamtpunkte) der glückliche Schachspieler und hielt den halben Punkt Abstand zu Jonas (6 Punkte) aufrecht.

Mit 5 Punkten gab es zwei Spieler aus Nauen. Johann Ziesecke vom LdVC konnte sich über einen großen Schoko-Nikolaus als Drittplatzierter freuen, weil er gegen bessere GegnerInnen gespielt hat und damit seine sog. Buchholz-Wertung besser als die von Marah Pillkahn (Graf-Arco-Schule) war. Marah erhielt den Sonderpreis als bestes Mädchen. Gratulation an diese vier Gewinner (Friedrich, Jonas, Johann und Marah), die alle überragend Schach spielten!

Danach wurde es knapp mit den Plätzen. Mit 4,5 Punkten setzte sich Pauline Pahl (GS am Windmühlenberg) wg. der besseren Buchholzwertung vor dem Punktgleichen Aaron Alnajjar (Europaschule) durch. Auf den Plätzen 7 bis 10 gab es immer 4 Punkte, also eine positive Bilanz und damit ein sehr gutes Ergebnis für Franz Roebig (LdVC), Marc Majewicz (Geschwister Scholl), Ricardo Jaensch (LdVC) und Jakob Giesinger (LdVC). Die erste Hälfte im Gesamt-Turnier mit ausgeglichener Bilanz von 3,5 Punkten erreichten Frieder Stieball (Europaschule) und Jannosch Engelmann (Geschwister Scholl). Die hier genannten SpielerInnen können also mit Recht auf sich stolz sein, haben sie doch tolle Ergebnisse erzielt.

An dieser Stelle aber auch ein Lob an alle anderen, die wirklich wacker gekämpft haben, fair spielten und oftmals nur knapp unterlegen waren. Mit etwas mehr Glück werden sich mit Sicherheit noch einige der Kinder von den Plätzen 13 bis 24 beim nächsten Turnier in der ersten Hälfte befinden. Ich bin gespannt und freue mich auf das nächste Turnier am 18.01. in der Diesterweg-Grundschule.

Die restlichen Ergebnisse bitte in der Tabelle nachlesen.

Klemens Albroscheit

And The Winner Is: Peter Grabs!

Aber warum überrascht uns das nicht? Peter der Große, so taufen wir ihn hiermit, ist uns bestens bekannt, und er hat souverän seine Kreise gezogen und Leute mattgesetzt, die weitaus älter waren als er. Und er hat von der Inkrement-Zeit profitiert. Aber der Reihe nach.

Damit die Kids mehr Platz hatten, haben sich die Youngsta in den vierten Stock der Kantschule verkrümelt und dort, dem Himmel so nah, ein sehr entspanntes und souveränes Turnier gespielt. Zunächst haben sie eine Stunde später angefangen als die Kleinen und sind doch gleichzeitig fertig geworden, obwohl sie noch in einer offenen Volksabstimmung für eine Inkrement-Zeit gestimmt hatten. Bloß einer wollte zocken, aber der wurde überstimmt. Die Zeit war also: 10’+2“. Mit zwei Bonus-Sekunden pro Zug kann man zum Beispiel nocht matt setzen, wenn man am Ende des Tages einen Turm mehr hat. Gut so: Inkrement bedeutet: Mehr Schach, weniger Glück. Und die Uhren halten länger.

Spannend war eigentlich nur, wer Zweiter würde, nachdem der DWZ-favorisierte Yannick François einige uninspirierte Patzer aufs Brett gelegt hatte. Albert Knape setzte sich dort durch und Leon Sasse konnte den dritten Platz einfahren. Soweit die Jugendlichen über 1200 DWZ.

Bei den Jüngeren war es weitaus unübersichtlicher, dort konnte sich Elias Vetter erst in der letzten Rubnde absetzen aus einem breiten Verfolgerfeld. Florian Hennig und Ben Beduschi folgten auf den Plätzen zwei und drei.

Auch die Siegerehrung bot etwas Neues. Erstens gab es keine Pokale – denn die verstauben nur – sondern Bücher – denn die sind nützlich. Und ein Buch wie Bobby Fischers „60 Memorable Games“ muss jeder Schachspieler kennen. Und zweitens war da noch ein Lucky Win im Korb, und den konnte – Marko Jarosch mit nach Hause nehmen. Der war wirklich lucky hinterher.

Fazit: Ein tolles Format und für die Youngsta sicher eine Aufwertung ihres Turniers. Die tolle Arbeit mit den Kindern findet in diesem spannenden, hochklassigen Turnier ihre Fortsetzung.

Große Anerkennung auch für die große Hilfe durch Peter Grabs Senior, der mir viel Arbeit abnahm, und Frau Andresen, die unter anderem Urkunden ausfüllte.

Bis zum nächsten Mal im vierten Stock der Kantschule, am 7. Dezember! Und die Tabelle findet ihr hier.

Gereon Seifert gewinnt Kids-Turnier mit Sieben aus Sieben

Das neu organisierte erste Kids-Grundprix-Turnier der Serie 2018/2019 fand am 05.10.2018 in der Erich-Kästner-Schule statt. Schneller und zügiger sollte es nach den Erwartungen der neuen Organisatoren gehen. Tatsächlich gab es bei der Anmeldung keine langen Schlangen wie bei den Turnieren der Vorjahre, doch im Endergebnis war nicht früher Schluss und die Kinder/Eltern mussten auf die Siegerehrung warten. Das lag daran, dass man eben doch noch Spätankommer berücksichtigte und drei gemeldete Kinder der Teilnehmerliste nicht in der Turnierliste auftauchten. Warum auch immer … Statt Turnierstart wartete man nun auf die Nachtragung dieser Teilnehmer.

Um kurz nach 16.00 Uhr ging es dann aber los. Mit 93 Teilnehmern wurde ein Rekordergebnis erreicht. Die Kinder ab Klasse 7 mussten aufgrund der begrenzten Räumlichkeiten und der vielen Teilnehmern mit ihrem Youngstas-Turnier in die Kantschule ausweichen. Die Organisatoren schafften es immerhin noch, auch das Youngstas-Turnier mit Essen und Trinken zu versorgen. Beim Kids-Grandprix wurde bereits fleißig von den Eltern der Europaschule beim Catering verkauft. Der Bedarf war so riesig, dass die Eltern noch mehrmals zwischendurch weitere Verpflegung nachkaufen musste. Die Kinder und Erwachsenen wurden jedenfalls bestens und liebevoll versorgt mit zivilen Preisen.

Dies war auch notwendig, kamen doch einige Schulen von weit außerhalb. Die Rollberg GS kam mit 11 Teilnehmern aus Bernau angereist. Das Leonardo-da-Vinci-Campus (LdVC) stellte mit 24 Teilnehmern das größte Kontingent aller Schulen, dicht gefolgt von der Europaschule aus Falkensee mit 21 Teilnehmern. Die Europaschule stellte mit drei Podestplätzen (1, 2, 2) die erfolgreichsten jungen Schachspieler. Immerhin zwei Podestplätze erreichte auch das LdVC (2, 3) und konnte so zwei Pokale nach Nauen mitnehmen.

Es gab einen überragenden Sieger mit Gereon Seifert (Rollberg GS), der das Gesamtturnier auf Platz 1 beendete und das mit 7 Siegen aus 7 Spielen. Gereon gewann natürlich seine Klassenstufe (3+4). Sieger der Klasse 5+6 und Gesamtzweiter wurde Laurenz Nahler vom Lise-Meitner-Gymnasium Falkensee, gefolgt von Linus Weikamm (Europaschule) und Sophia Bauer (Freiherr-vom-Stein-Gymnasium Berlin-Spandau).

Kann man alles in den Tabellen anschauen.

In der Klassenstufe 3+4 ging der zweite Platz an Oliver Benzin, dicht gefolgt von seinem Schulkameraden Sven-Jonas Middendorf (beide LdVC) auf Platz 3. In der Klassenstufe 1+2 gab es mit 13 gemeldeten Kindern die geringste Teilnehmerzahl. Dennoch wurde auch von den „Kleinen“ gutes Schach geboten. Die beiden ersten Plätze gingen an die Europaschule. Strahlender Sieger war Jonas Müller und Zweiter Friedrich Burwitz. Erstaunlich diese Platzierungen, spielten die beiden Jungs doch ihr erstes Turnier außerhalb ihrer Schach-AG. Der dritte Platz bei den Jüngsten ging an Valentin Freiberg von der GS am Wasserturm aus Dallgow.

Erstmalig wurden die besten Mädchen der jeweiligen Altersstufe geehrt und erhielten einen Pokal für ihre tollen Spiele. Sophia Bauer (Freiherr-vom-Stein-Gym.), Platz 4 in der Gesamttabelle, wurde knapp vor Sophie Zieger (Europaschule, Gesamt Platz 7) das beste Mädchen bei eben Klasse 5+6. Charlotte Pitzschel (GS Weinmeisterhornweg Berlin-Spandau) wurde in der Klassenstufe 3+4 geehrt. Marah Pillkahn aus Nauen (Graf-Arco-GS) setze sich bei den Mädchen der Kl. 1+2 vor Marlene Thurm (LdVC) durch und nahm ihren Pokal mit nach Hause.

Insgesamt ein schönes und spannendes Turnier und verdiente SiegerInnen. Die Organisatoren haben sich über die Begeisterungsfähigkeit so vieler junger SchachspielerInnen sehr gefreut und werden in die Vorbereitung des nächsten Turniers am 07. Dezember in der Kant-Schule Falkensee (Nikolaus-Turnier) gehen. Ein Dank an dieser Stelle allen Eltern und Kindern, die fleißig beim Rückbau der Tische etc. geholfen haben. Ein besonderer Dank an die vier Jungs, die als „Uhren-Beauftragte“ sich nach jeder Runde um das Stellen der Schachuhren gekümmert haben und so die Schiedsrichter wirklich entlastet haben.

(verfasst von Klemens Albroscheit; und das Foto ist natürlich nur ein Symbolfoto: Wer hat ein gutes? – fragt der Webmaster)

Youngsta weichen in die Kantschule aus!!

Hallo an alle! Aufgrund der sehr großen Nachfrage (über 100 Kidz!!) platzt die Erich-Kästner-Schule aus allen Nähten. Deshalb haben wir vom Orga-Team entschieden, das Youngsta-Turnier in der Kantschule abzuhalten. Und zwar im C-Gebäude, das früher mal orange war, aber jetzt verschönert wurde.

Das Turnier muss etwas später anfangen als das der Kidz, und hier die kompletten Daten:

Freitag, 5. Oktober 2018
16.30 Uhr (wirklich!)
Raum C 4.2
C-Gebäude der Kantschule, Kantstraße 17 in Falkensee

Organisieren werde ich dieses Turnier selbst und allein. Und noch etwas: Als Preise gibt es keine Pokale, sondern Bücher. Die Ersteren verstauben nur, die anderen sind nützlich.