Schluss, aus und vorbei: Der Havelland-Grandprix 2018/19 ist Geschichte

Und alle Ergebnisse sind auf der entsprechenden Seite zu bestaunen.

Jacob Barthel hat die Turnierserie gewonnen! Mit 25,5 Punkten siegte er deutlich, und das auch noch in dem Turnier der Klassen 3 bis 6, in dem er zu den Jüngeren gehörte!!

Alle Kinder und Jugendlichen des Grand Prix haben sich für den Grand Prix ein grosses Lob verdient, denn alle haben gekämpft. Jetzt möchte ich folgende Kinder und Jugendlichen hiermit noch zu Ihrem Gesamtpokalsieg besonders lobenswert erwähnen. Diese wären wie folgt.

Noah Reichau aus Potsdam (GS Potsdam Waldstadt) Kategorie 3. und 4. Klasse;
Endstand: Punkte 141,5 = 3. Platz Gesamtpokalsieg.
Des weiteren Elias Vetter aus Potsdam (GS Am Schilfhof) Kategorie DWZ kleiner als 1200 Klasse 7 -10
Endstand Punkte 141,0 = 1. Platz Gesamtpokalsieg.

Jetzt die Youngsta

Pokalgesamtsieger:
Peter Grabs aus Potsdam Helmholtz-Gymnasium Kategorie Youngsta DWZ grösser als 1200 Klasse 11 -13
Endstand Punkte 115.5 = 1. Platz Gesamtpokalsieg.

Desweiteren noch Leon Sasse aus Potsdam (Voltaire Gesamtschulcampus) Kategorie Youngstars Kasse 11 -13 DWZ grösser als 1200
Endstand: Punkte 134,5 = 2. Platz Gesamtpokalsieg.

Allen Schachspielern noch herzlichen Glückwunsch. Bis zum nächsten Havelland Grand Prix

Chinguun Sundui fährt mit seiner Schulmannschaft vom LdVC zur Deutschen Schulschachmeisterschaft WK IV (5-7. Klasse) nach Bad Homburg !! https://www.deutsche-schachjugend.de/2019/dsm-wk-4/ . Am Sonntag, dem 26. Mai starten Klemens Albroscheit mit 2 Mannschaften von der Europaschule und ich mit dem LdVC zur DSSMM-WK G nach Friedrichroda. https://www.deutsche-schachjugend.de/2019/dsm-wk-g/ .

Somit vertreten 4 Mannschaften aus unserer genialen HVL-GP-Serie das Land Branenburg in den unteren Altersklassen bei der DM (von insgesamt 6 !)

Dazu starten in Willingen bei der DEM 8.6.-16.6.2019 Jacob Barthel, Peter Grabs und Sven-Jonas Middendorf in der U10 (das sind 3 von 4 aus Brandenburg) und S.Langen und D.Wessels bei der U12 (2 von 3). https://www.deutsche-schachjugend.de/dem2019/turnier/

Viel mehr geht wohl kaum und das ist den Aufwand wohl Wert !!

Also Danke an alle Aktivisten und hoffentlich auf ein Neues im neuen Schuljahr.

Winterturnier mit zwei Favoriten-Siegern

Am 18. Januar fanden sich ungefähr 130 Kids in der Adolph-Dieserweg-Schule ein und fochten, was das Zeug hielt. Und es gab an den Tabellenspitzen Leute, die wir schon kannten.

Bei den Kids in den Klassen 1 und 2 gewann allerdings Marah Pillkahn ganz knapp nach Wertung vor drei punktgleichen Verfolgern.

Bei den Kids in den Klassen 3 bis 6 gewann wie beim letzten Mal Jacob Barthel; Gratulation!

Bei den Youngstas stand Peter Grabs auf der Treppe ganz oben und hat seine Scharte vom Nikolausturnier ausgewetzt.

Berichte wird es noch geben; hier schon einmal die Tabellen.

Nikolausturnier Kids aus Kl. 1 und 2

Erstmals haben die Kinder aus den Klassen 1 und 2 untereinander gespielt. Hierfür stand ein Klassenraum im ersten Stock zur Verfügung. Mit 24 Kindern wurde an 12 Tischen gespielt und es gab fast nur einen Schiedsrichter. Mehr Schiedsrichter waren auch nicht notwendig, denn die Kinder haben diszipliniert und sogar bis zum Schluss aufmerksam gespielt. Das ist bei der späten Uhrzeit nicht immer selbstverständlich! Erfreulich waren die Eltern, die nur in einem Fall kurz ermahnt werden mussten, weil sie in die Partie hineinreden. Auch das ist selten, denn wenn die eigenen Sprösslinge vergessen die Uhr zu drücken, geht es doch meist mit den Eltern durch und sie versuchen entsprechende Hinweise zu geben. Also das war alles sehr erfreulich.

Im Nachhinein gab es seitens der Eltern viel Lob, die über die Ruhe bei dem Turnier überrascht waren. Die meisten dieser Eltern und damit eben Kinder kamen aus Nauen. Allein das Leonardo-da-Vinci-Campus Nauen (LdVC) stellte 9 Kinder. Die Europaschule stellte 5 und die Geschwister-Scholl-Schule 3 Kinder. Die übrigen 7 Kinder kamen aus 6 verschiedenen Schulen, darunter die Berlin British School mit zwei Kindern. Hier musste dann teilweise Englisch gesprochen werden, aber alle kamen damit gut klar.

An den hinteren Brettern gab es schon noch einige Spieler, die die Könige nebeneinander stellten… Insgesamt wurde aber gut Schach gespielt und an den vorderen Brettern durchaus mit viel Niveau. Besonders die Remis-Spiele waren eine Augenweide. So spielte der Zweitplatzierte Jonas Müller jeden Zug exakt herunter gegen Pauline Pahl, die deutlich im Vorteil war aber durch Zeitablauf nur Remis spielte. War das Remis von Jonas gegen Pauline ein „Gewinn“ für ihn, erging es ihm im Spiel gegen den späteren Gewinner Friedrich Burwitz genau anders herum. Durch das Patt war Friedrich (6,5 Gesamtpunkte) der glückliche Schachspieler und hielt den halben Punkt Abstand zu Jonas (6 Punkte) aufrecht.

Mit 5 Punkten gab es zwei Spieler aus Nauen. Johann Ziesecke vom LdVC konnte sich über einen großen Schoko-Nikolaus als Drittplatzierter freuen, weil er gegen bessere GegnerInnen gespielt hat und damit seine sog. Buchholz-Wertung besser als die von Marah Pillkahn (Graf-Arco-Schule) war. Marah erhielt den Sonderpreis als bestes Mädchen. Gratulation an diese vier Gewinner (Friedrich, Jonas, Johann und Marah), die alle überragend Schach spielten!

Danach wurde es knapp mit den Plätzen. Mit 4,5 Punkten setzte sich Pauline Pahl (GS am Windmühlenberg) wg. der besseren Buchholzwertung vor dem Punktgleichen Aaron Alnajjar (Europaschule) durch. Auf den Plätzen 7 bis 10 gab es immer 4 Punkte, also eine positive Bilanz und damit ein sehr gutes Ergebnis für Franz Roebig (LdVC), Marc Majewicz (Geschwister Scholl), Ricardo Jaensch (LdVC) und Jakob Giesinger (LdVC). Die erste Hälfte im Gesamt-Turnier mit ausgeglichener Bilanz von 3,5 Punkten erreichten Frieder Stieball (Europaschule) und Jannosch Engelmann (Geschwister Scholl). Die hier genannten SpielerInnen können also mit Recht auf sich stolz sein, haben sie doch tolle Ergebnisse erzielt.

An dieser Stelle aber auch ein Lob an alle anderen, die wirklich wacker gekämpft haben, fair spielten und oftmals nur knapp unterlegen waren. Mit etwas mehr Glück werden sich mit Sicherheit noch einige der Kinder von den Plätzen 13 bis 24 beim nächsten Turnier in der ersten Hälfte befinden. Ich bin gespannt und freue mich auf das nächste Turnier am 18.01. in der Diesterweg-Grundschule.

Die restlichen Ergebnisse bitte in der Tabelle nachlesen.

Klemens Albroscheit

And The Winner Is: Peter Grabs!

Aber warum überrascht uns das nicht? Peter der Große, so taufen wir ihn hiermit, ist uns bestens bekannt, und er hat souverän seine Kreise gezogen und Leute mattgesetzt, die weitaus älter waren als er. Und er hat von der Inkrement-Zeit profitiert. Aber der Reihe nach.

Damit die Kids mehr Platz hatten, haben sich die Youngsta in den vierten Stock der Kantschule verkrümelt und dort, dem Himmel so nah, ein sehr entspanntes und souveränes Turnier gespielt. Zunächst haben sie eine Stunde später angefangen als die Kleinen und sind doch gleichzeitig fertig geworden, obwohl sie noch in einer offenen Volksabstimmung für eine Inkrement-Zeit gestimmt hatten. Bloß einer wollte zocken, aber der wurde überstimmt. Die Zeit war also: 10’+2“. Mit zwei Bonus-Sekunden pro Zug kann man zum Beispiel nocht matt setzen, wenn man am Ende des Tages einen Turm mehr hat. Gut so: Inkrement bedeutet: Mehr Schach, weniger Glück. Und die Uhren halten länger.

Spannend war eigentlich nur, wer Zweiter würde, nachdem der DWZ-favorisierte Yannick François einige uninspirierte Patzer aufs Brett gelegt hatte. Albert Knape setzte sich dort durch und Leon Sasse konnte den dritten Platz einfahren. Soweit die Jugendlichen über 1200 DWZ.

Bei den Jüngeren war es weitaus unübersichtlicher, dort konnte sich Elias Vetter erst in der letzten Rubnde absetzen aus einem breiten Verfolgerfeld. Florian Hennig und Ben Beduschi folgten auf den Plätzen zwei und drei.

Auch die Siegerehrung bot etwas Neues. Erstens gab es keine Pokale – denn die verstauben nur – sondern Bücher – denn die sind nützlich. Und ein Buch wie Bobby Fischers „60 Memorable Games“ muss jeder Schachspieler kennen. Und zweitens war da noch ein Lucky Win im Korb, und den konnte – Marko Jarosch mit nach Hause nehmen. Der war wirklich lucky hinterher.

Fazit: Ein tolles Format und für die Youngsta sicher eine Aufwertung ihres Turniers. Die tolle Arbeit mit den Kindern findet in diesem spannenden, hochklassigen Turnier ihre Fortsetzung.

Große Anerkennung auch für die große Hilfe durch Peter Grabs Senior, der mir viel Arbeit abnahm, und Frau Andresen, die unter anderem Urkunden ausfüllte.

Bis zum nächsten Mal im vierten Stock der Kantschule, am 7. Dezember! Und die Tabelle findet ihr hier.