Havelland Grandprix

And The Winner Is: Peter Grabs!

Aber warum überrascht uns das nicht? Peter der Große, so taufen wir ihn hiermit, ist uns bestens bekannt, und er hat souverän seine Kreise gezogen und Leute mattgesetzt, die weitaus älter waren als er. Und er hat von der Inkrement-Zeit profitiert. Aber der Reihe nach.

Damit die Kids mehr Platz hatten, haben sich die Youngsta in den vierten Stock der Kantschule verkrümelt und dort, dem Himmel so nah, ein sehr entspanntes und souveränes Turnier gespielt. Zunächst haben sie eine Stunde später angefangen als die Kleinen und sind doch gleichzeitig fertig geworden, obwohl sie noch in einer offenen Volksabstimmung für eine Inkrement-Zeit gestimmt hatten. Bloß einer wollte zocken, aber der wurde überstimmt. Die Zeit war also: 10’+2“. Mit zwei Bonus-Sekunden pro Zug kann man zum Beispiel nocht matt setzen, wenn man am Ende des Tages einen Turm mehr hat. Gut so: Inkrement bedeutet: Mehr Schach, weniger Glück. Und die Uhren halten länger.

Spannend war eigentlich nur, wer Zweiter würde, nachdem der DWZ-favorisierte Yannick François einige uninspirierte Patzer aufs Brett gelegt hatte. Albert Knape setzte sich dort durch und Leon Sasse konnte den dritten Platz einfahren. Soweit die Jugendlichen über 1200 DWZ.

Bei den Jüngeren war es weitaus unübersichtlicher, dort konnte sich Elias Vetter erst in der letzten Rubnde absetzen aus einem breiten Verfolgerfeld. Florian Hennig und Ben Beduschi folgten auf den Plätzen zwei und drei.

Auch die Siegerehrung bot etwas Neues. Erstens gab es keine Pokale – denn die verstauben nur – sondern Bücher – denn die sind nützlich. Und ein Buch wie Bobby Fischers „60 Memorable Games“ muss jeder Schachspieler kennen. Und zweitens war da noch ein Lucky Win im Korb, und den konnte – Marko Jarosch mit nach Hause nehmen. Der war wirklich lucky hinterher.

Fazit: Ein tolles Format und für die Youngsta sicher eine Aufwertung ihres Turniers. Die tolle Arbeit mit den Kindern findet in diesem spannenden, hochklassigen Turnier ihre Fortsetzung.

Große Anerkennung auch für die große Hilfe durch Peter Grabs Senior, der mir viel Arbeit abnahm, und Frau Andresen, die unter anderem Urkunden ausfüllte.

Bis zum nächsten Mal im vierten Stock der Kantschule, am 7. Dezember! Und die Tabelle findet ihr hier.

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