Havelland Grandprix

Gereon Seifert gewinnt Kids-Turnier mit Sieben aus Sieben

Das neu organisierte erste Kids-Grundprix-Turnier der Serie 2018/2019 fand am 05.10.2018 in der Erich-Kästner-Schule statt. Schneller und zügiger sollte es nach den Erwartungen der neuen Organisatoren gehen. Tatsächlich gab es bei der Anmeldung keine langen Schlangen wie bei den Turnieren der Vorjahre, doch im Endergebnis war nicht früher Schluss und die Kinder/Eltern mussten auf die Siegerehrung warten. Das lag daran, dass man eben doch noch Spätankommer berücksichtigte und drei gemeldete Kinder der Teilnehmerliste nicht in der Turnierliste auftauchten. Warum auch immer … Statt Turnierstart wartete man nun auf die Nachtragung dieser Teilnehmer.

Um kurz nach 16.00 Uhr ging es dann aber los. Mit 93 Teilnehmern wurde ein Rekordergebnis erreicht. Die Kinder ab Klasse 7 mussten aufgrund der begrenzten Räumlichkeiten und der vielen Teilnehmern mit ihrem Youngstas-Turnier in die Kantschule ausweichen. Die Organisatoren schafften es immerhin noch, auch das Youngstas-Turnier mit Essen und Trinken zu versorgen. Beim Kids-Grandprix wurde bereits fleißig von den Eltern der Europaschule beim Catering verkauft. Der Bedarf war so riesig, dass die Eltern noch mehrmals zwischendurch weitere Verpflegung nachkaufen musste. Die Kinder und Erwachsenen wurden jedenfalls bestens und liebevoll versorgt mit zivilen Preisen.

Dies war auch notwendig, kamen doch einige Schulen von weit außerhalb. Die Rollberg GS kam mit 11 Teilnehmern aus Bernau angereist. Das Leonardo-da-Vinci-Campus (LdVC) stellte mit 24 Teilnehmern das größte Kontingent aller Schulen, dicht gefolgt von der Europaschule aus Falkensee mit 21 Teilnehmern. Die Europaschule stellte mit drei Podestplätzen (1, 2, 2) die erfolgreichsten jungen Schachspieler. Immerhin zwei Podestplätze erreichte auch das LdVC (2, 3) und konnte so zwei Pokale nach Nauen mitnehmen.

Es gab einen überragenden Sieger mit Gereon Seifert (Rollberg GS), der das Gesamtturnier auf Platz 1 beendete und das mit 7 Siegen aus 7 Spielen. Gereon gewann natürlich seine Klassenstufe (3+4). Sieger der Klasse 5+6 und Gesamtzweiter wurde Laurenz Nahler vom Lise-Meitner-Gymnasium Falkensee, gefolgt von Linus Weikamm (Europaschule) und Sophia Bauer (Freiherr-vom-Stein-Gymnasium Berlin-Spandau).

Kann man alles in den Tabellen anschauen.

In der Klassenstufe 3+4 ging der zweite Platz an Oliver Benzin, dicht gefolgt von seinem Schulkameraden Sven-Jonas Middendorf (beide LdVC) auf Platz 3. In der Klassenstufe 1+2 gab es mit 13 gemeldeten Kindern die geringste Teilnehmerzahl. Dennoch wurde auch von den „Kleinen“ gutes Schach geboten. Die beiden ersten Plätze gingen an die Europaschule. Strahlender Sieger war Jonas Müller und Zweiter Friedrich Burwitz. Erstaunlich diese Platzierungen, spielten die beiden Jungs doch ihr erstes Turnier außerhalb ihrer Schach-AG. Der dritte Platz bei den Jüngsten ging an Valentin Freiberg von der GS am Wasserturm aus Dallgow.

Erstmalig wurden die besten Mädchen der jeweiligen Altersstufe geehrt und erhielten einen Pokal für ihre tollen Spiele. Sophia Bauer (Freiherr-vom-Stein-Gym.), Platz 4 in der Gesamttabelle, wurde knapp vor Sophie Zieger (Europaschule, Gesamt Platz 7) das beste Mädchen bei eben Klasse 5+6. Charlotte Pitzschel (GS Weinmeisterhornweg Berlin-Spandau) wurde in der Klassenstufe 3+4 geehrt. Marah Pillkahn aus Nauen (Graf-Arco-GS) setze sich bei den Mädchen der Kl. 1+2 vor Marlene Thurm (LdVC) durch und nahm ihren Pokal mit nach Hause.

Insgesamt ein schönes und spannendes Turnier und verdiente SiegerInnen. Die Organisatoren haben sich über die Begeisterungsfähigkeit so vieler junger SchachspielerInnen sehr gefreut und werden in die Vorbereitung des nächsten Turniers am 07. Dezember in der Kant-Schule Falkensee (Nikolaus-Turnier) gehen. Ein Dank an dieser Stelle allen Eltern und Kindern, die fleißig beim Rückbau der Tische etc. geholfen haben. Ein besonderer Dank an die vier Jungs, die als „Uhren-Beauftragte“ sich nach jeder Runde um das Stellen der Schachuhren gekümmert haben und so die Schiedsrichter wirklich entlastet haben.

(verfasst von Klemens Albroscheit; und das Foto ist natürlich nur ein Symbolfoto: Wer hat ein gutes? – fragt der Webmaster)

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